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Allgemein
12.02.2021
Von: Thomas Bengel

Spinnvlies in Szene gesetzt

MDR-Dreh im STFI

Was ist eigentlich Kridee? Dieser Frage ging kürzlich ein Team nach, welches für die Sendung „UMSCHAU“ im MDR-Fernsehen einen Beitrag produzierte. Ihr Weg führte Sie dabei am 10.02. nach Chemnitz ins Sächsische Textilforschungsinstitut. Mittelpunkt des Drehs ist der Spinnvliesstoff Kridee. Dieser wurde in der damaligen DDR am Wissenschaftlich-Technischen Zentrum Technische Textilien (WTZ) als Ersatzprodukt für Jute entwickelt. Auf der Leipziger Messe wurde das Unternehmen Reifenhäuser aus Troisdorf auf die Stoffe aufmerksam. Sie kauften 1974 die Herstellungslizenz und entwickelten das Spinnvliesverfahren sowie die Anlagentechnik zur Produktion von Spinnvliesstoffen stetig weiter. Heute werden 75 Prozent aller Hygiene- und Medizinvliesstoffe weltweit auf Reicofil-Anlagen der Fa. Reifenhäuser produziert.

Die Bestrebungen des Sächsischen Textilforschungsinstitutes, Vliesstoffe künftig als Hauptforschungsfeld des Institutes noch stärker zu verankern, mündeten 2005 in einer Kooperation mit Reifenhäuser Reicofil. Das STFI wurde in die Verfahrensentwicklung der Rheinländer für Polyester eingebunden. Vor diesem Hintergrund unterstützte die Firma Reifenhäuser Reicofil gemeinsam mit weiteren Textilmaschinenbauunternehmen die Anschaffung einer Spinnvliesanlage am STFI in Chemnitz.

Wolfgang Schilde, ehemaliger Leiter des Wissenschaftsbereichs Vliesstoffe am STFI und zur Zeit der Erfindung von Kridee selbst noch am WHZ tätig, erinnert sich gut an den Verkauf der Lizenz an Reifenhäuser. Er stand dem MDR-Team für ein Interview Rede und Antwort. Gedreht wurden die Aufnahmen vor der gesponserten Spinnvliesanlage Reicofil® 4.5.

Der Beitrag wird voraussichtlich am 02.03.2021 um 20:15 Uhr im MDR zu sehen sein. Schalten Sie ein!

Mehr Informationen zur Erfolgsgeschichte Spinnvlies am STFI erhalten sie hier.