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Forschung
05.09.2019
Von: Thomas Bengel

Weniger Mikroplastik aus Technischen Textilien

Mikroplastik in der Umwelt ist zu einem gesellschaftlich brisanten Thema geworden - ein Beispiel dafür ist das Verbot von Einmalprodukten aus "Plastik". Veränderungen des Kunststoffmarktes durch (EU-) politische Entscheidungen sind absehbar. Diese Veränderungen werden Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze im Bereich Kunststoffe/Technische Textilien haben. Für die deutschen Textilhersteller sind vor allem die Anwendermärkte Agrarwirtschaft, Bauwirtschaft, Haus- und Heimtextilien sowie Geokunststoffe (hauptsächlich im Bereich Infrastruktur und Wasserbau) von Interesse.

Am Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) fand daher vergangenen Freitag (30.08.) auf Einladung der RAS AG ein Vorbereitungstreffen zur Gründung des ZIM-Netzwerks "Weniger Mikroplastik in der Umwelt aus Technischen Textilien - MINUTE" statt.

In lebhaften Diskussionen stellten sich die anwesenden Firmenvertreter progressiv den sich bereits jetzt schon abzeichnenden Herausforderungen zukünftiger legislativer Schritte, welche weit über das einfache Verbot z.B. von Trinkhalmen und Wattestäbchen hinaus gehen werden. Damit konnte das STFI in erprobter Weise ein Forum für ein Miteinander interessierter Problemlöser bieten. Das STFI stellt sich dabei der Aufgabe, der Politik vorauszueilen und im Besonderen Daten und Fakten betreffs der Mikroplastik-Emission und -Immission von textilen Produkten in die Umwelt abseits des klassischen Bekleidungssektors zu untersuchen und zu bewerten.

Das geplante Netzwerk ist noch auf der Suche nach weiteren Partnern und Unterstützern. Sie möchten sich zusammen mit uns kommenden Herausforderungen stellen? Sprechen Sie uns an und bringen Sie Ihre Entwicklungsideen innerhalb eines Netzwerkes zum Laufen.