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Andreas Berthel (STFI), Staatsminister Prof. Georg Unland, Landtagsabgeordnete Ines Saborowski-Richter beim Rundgang durch die STFI-Technika
Carbonfaserrecycling trägt zur Rohstoffeffizienz der Carbonverarbeitung bei. Die preisintensiven Fasern aus Verschnittresten der Erstverwendung oder aus wiederaufbereitetem Sekundärmaterial können wieder zur textilen Fläche recycelt werden. Andreas Berthel (STFI), Staatsminister Prof. Georg Unland
Allgemein
13.08.2014
Von: Kareen Reißmann

Staatsminister Professor Georg Unland besucht STFI

Chemnitz - Am 6. August 2014 besuchte der sächsische Finanzminister Professor Georg Unland das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) in Chemnitz. STFI-Geschäftsführer Andreas Berthel hatte den Staatsminister eingeladen, sich über aktuelle Entwicklungen moderner Hightech-Textilien sowie über die sächsische Industrieforschungslandschaft zu informieren.

In seiner Begrüßungsansprache betonte der Geschäftsführende Direktor Andreas Berthel die Bedeutung der Hochleistungstextilien und das Wachstumspotenzial am Markt für Technische Textilien. Als eines der sächsischen Traditionszentren für Textilproduktion und Textilmaschinenbau hat sich die Chemnitzer Region seit der deutschen Wiedervereinigung zu einem Hightech-Zentrum für Technische Textilien und Textilmaschinen gemausert. Dabei steht das STFI als industrieller Forschungsdienstleister den KMU zur Seite. So konnte sich der Staatsminister vor Ort in den Technika des STFI von der Bandbreite der Forschungsmöglichkeiten überzeugen. Neben textilen Materialien, die sich unter anderem in Leichtbauteilen, als Geotextilien im Erdreich, als Bewehrung im Textilbeton verbergen oder als Träger für Sensorik fungieren, stellen Vliesstoffe in ihrer gesamten Technologiebreite einen wichtigen Forschungsbereich des STFI dar. Ein herausragendes Beispiel neuster Textilforschung ist das Forschungsprojekt "futureTEX - Ein Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution", welches vom STFI eingereicht und seit der Bewilligung geleitet wird. Das Projektkonsortium futureTEX verfolgt das Ziel, die führende Position bei der Umsetzung der vierten industriellen Revolution im Textilmaschinenbau und in der Textilindustrie zu erringen und damit bis 2030 das modernste textilindustrielle Wertschöpfungsnetzwerk Europas aufzubauen.

In einem anschließenden von CDU-Abgeordneten Thomas Schmidt moderierten Treffen präsentierte sich die neu gegründete Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft e.V. (SIG), welche die gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen (IFE) zusammenführt. Die IFE haben einen erheblichen Anteil am exzellenten Ruf Sachsens auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung. Für kleine und mittelständische Unternehmen sind Innovationen für notwendige Wachstumsprozesse entscheidend. Die gemeinnützigen externen IFE dienen dabei als bewährtes Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass sich die Forschungsprojekte sehr nah an den aktuellen Bedürfnissen der Industriepartner orientieren und deshalb eine schnelle Praxiswirksamkeit erreichen. Um die Kräfte der 21 IFE in Sachsen zu bündeln, wurde am 30. April 2014 in Dresden die Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft e.V. gegründet. SIG-Geschäftsführer Dr. Steffen Tobisch (IHD - Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH) und SIG-Schatzmeister Andreas Berthel (STFI) untermauerten die Wichtigkeit der Forschungsdienstleister für eine ausgewogene Forschungslandschaft Sachsens.

Die SIG spricht mit einer Stimme für die sächsischen gemeinnützigen externen IFE und setzt sich für einen gleichberechtigen Zugang zu Fördermitteln aus Bund und Land ein. Die Forschungsgemeinschaft möchte das mannigfaltige und weitreichende Forschungsspektrum in Sachsen nicht nur erhalten, sondern stärken und als neue, fünfte Säule für eine transferorientierte, marktvorbereitende Forschung im Interesse der KMU ausbauen.

Staatsminister Unland nimmt gute Anregungen und Erkenntnisse aus Chemnitz mit in die sächsische Landeshauptstadt. Vor allem, dass die praxisorientierte Forschung in Sachsen von hohem Stellenwert ist und es sich lohnt, diese weiter zu fördern.