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Forschung
30.11.2012
Von: Sigrun Adler

Neues Carbonfaser-Technikum bearbeitet erste Aufträge zum Recycling von CFK

Im neuen Carbonfaser-Technikum des STFI werden gegenwärtig die ersten Kundenaufträge bearbeitet. Mit Unterstützung von Industriepartnern wurden 2 Millionen Euro in moderne Anlagentechnik investiert.

Die Konzentration liegt dabei auf dem Recycling des wertvollen CFK-Materials. Harzfreie Verschnittreste oder durch Pyrolyse rückgewonnene Carbonfasern sind der Ausgangsstoff. Nach dem Reißen werden die Fasern kardiert und zu einem Faserflor gelegt. Das so entstehende Carbonfaser-Vlies, das auch mit thermoplastischen Fasern versetzt werden kann, wird vernadelt oder mit Hilfe der Nähwirktechnik Maliwatt verfestigt. Die fertigen Halbzeuge dienen als Ausgangsmaterial für unterschiedliche Anwendungen.

Das STFI widmet sich seit vielen Jahren dem textilen Recycling. Zu den jüngsten Erfolgen gehört die Entwicklung eines neuen Verfahren zur Aufbereitung von CFK-Randabfällen bzw. ausgedienten CFK-Bauteilen. Ein auf dieser Basis hergestellter Carbonfaser-Vlieswirkstoff sowie daraus gefertigte Composites wurden anlässlich des 20. Institutsjubiläums im Mai 2012 der Fachwelt gezeigt.