Cookie Einstellungen

Wir verwenden auf dieser Website mehrere Arten von Cookies, um Ihnen ein optimales Online-Erlebnis zu ermöglichen, die Nutzerfreundlichkeit unseres Portals zu erhöhen und unsere Kommunikation mit Ihnen stetig zu verbessern. Sie können entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten und welche nicht (mehr dazu unter „Individuelle Einstellung“).
Name Verwendung Laufzeit
privacylayerStatusvereinbarung Cookie-Hinweis1 Jahr
Name Verwendung Laufzeit
_gaGoogle Analytics2 Jahre
_gidGoogle Analytics1 Tag
_gatGoogle Analytics1 Minute
_galiGoogle Analytics30 Sekunden
Zum Inhalt springen
Forschung
21.03.2012
Von: Bernd Gulich

Neue Nadelvliesstoffanlage im STFI e.V.

Auf der am Ende des letzten Jahres im Faservliesstofftechnikum des Kompetenzzentrums Vliesstoffe installierten Laboranlage sind die ersten Projektversuche angelaufen. Die von der Dilo Systems GmbH Eberbach gelieferte Anlage vereint moderne Aggregate zur Faseröffnung und Speisung, zur Kardierung und Vliesbildung sowie zur Verfestigung durch Vernadeln und Vlieswirken in einer Linie. Durch die Arbeitsbreite von 60 cm sind mit geringem Aufwand aussagekräftige und vor allem reproduzierbare Versuche mit Standard-, Natur- und Spezialfasern in Feinheitsbereichen zwischen 0,9 dtex und 40 dtex realisierbar. Die Krempel verfügt an Voröffner und Hauptwalze über insgesamt sechs Arbeiter/Wender-Paare. Ein Highlight innerhalb der Anlage ist die Nadelmaschine vom Typ OUG II. Sie gestattet in Verbindung mit dem Zuführsystem CBF sowohl die beidseitige Vernadelung der mittels DILO-LABLAYER gelegten Vliese als auch die Erzeugung von Verbundstrukturen. Um die Anlage als FuE-Anlage besonders multifunktional zu nutzen, wurde der Leger mit einem Überführungsband ausgerüstet. Damit kann der Faserflor direkt in eine Vlieswirkmaschine vom Typ Kunit geliefert werden. Hier können zum Beispiel Polfaser-Vlieswirkstoffe aus Hightech-Fasern mit dreidimensionaler Faseranordnung als Speicherkomponente von regenerierbaren Tiefenfiltermedien für die Rauchgasreinigung nach Biomassekesseln erzeugt werden.Durch ein spezielles Installationsschema ist es außerdem gelungen, auch die vorhandene und seit langem bewährte Laboranlage in die moderne Linie zu integrieren. Sie partizipiert insbesondere von der neuen Möglichkeit der maschinellen Fasermischung und –speisung und bleibt vor allem der Verarbeitung von Naturfasern und weiteren Fasern organischen und anorganischen Ursprungs vorbehalten.

Neben der Versuchsdurchführung im Rahmen von Forschungsprojekten steht die Anlage wie alle Anlagen im Kompetenzzentrum Vliesstoffe auch für Kundenversuche zur Verfügung.