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Forschung
19.01.2015
Von: Kareen Reißmann

Kompetenzerweiterung des STFI durch Kooperation mit der Industrie

Mit Beginn des neuen Jahres ist das STFI dank der engen Zusammenarbeit mit einem führenden Nassvlieshersteller in der Lage, Projektkooperationen in einem neuem Technologiefeld, der kombinierten Wetlaid-Spunlace-Technologie (kurz Wetlace oder WLS) anzubieten.

Das STFI hat somit seine Kompetenz in der Vliesstofftechnologie erweitert und kann nun neue Forschungs- und Entwicklungsaufgaben realisieren. Durch die Möglichkeit der Verfahrenskombination der Nassvlieslegung und Wasserstrahlverfestigung wird die Übertragbarkeit von Forschungsergebnissen auf im Markt installierte Anlagenkonfigurationen verbessert. Dabei kann im STFI der Prozessteil der Wasserstrahlverfestigung auf zwei verschiedenen Anlagen realisiert werden (siehe Bild 1,2). Die Herstellung von Verbundvliesstoffen aus Nassvlies- und Stapelfaserschichten bzw. Nassvlies- und Spinnvliesschichten ist damit ebenfalls möglich.

Die Wetlaid-Spunlace-Technologie gewinnt in zunehmendem Maße v.a. im Bereich der Hygieneprodukte und Wischtücher an Bedeutung. Den besonderen Aspekt stellt hierbei die vielfach geforderte Verspülbarkeit dar. Um diese Eigenschaft nach EDANA - Richtlinie zu bewerten und zu verbessern, stehen dem Institut neben einem bereits installierten Schnelltest auch zwei der sieben EDANA-Tests zur Beurteilung der Flushability in Form eines Pumpenteststandes und eines Sloshbox-Tests zur Verfügung.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner und der verfügbaren Anlagentechnik ist das STFI als neutrales Forschungsinstitut offen für Kunden im Rahmen kommerzieller Versuche und für interessierte Projektpartner zur Lösung neuer Problemstellungen, um auf lange Sicht die anwendungsorientierte, industrienahe Forschungstätigkeit sicherzustellen.