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Allgemein
27.02.2017
Von: Dirk Zschenderlein

Interview-Reihe futureTEX-GESICHTER

Das Familienunternehmen Strumpfwerk Lindner GmbH besteht bereits seit 1890 und wird mittlerweile in vierter Generation geführt. Lindner kombiniert die traditionelle Herstellung mit Innovationen sowie neuen Ideen und legt dabei viel Wert auf die hohe Qualität der überwiegend in Deutschland produzierten Textilien. Die breite Produktpalette reicht von einfachen Socken und Strümpfen über das Sportsortiment bis zu medizinischen Strümpfen oder Bandagen. Im Interview spricht Geschäftsführer Thomas Lindner über seine Mitarbeit im Vorhaben Mass Customization.
Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Arbeit im Projekt futureTEX?
Digitalisierung, Individualisierung, Losgröße eins und damit Mass Customization sind die Themen mit denen wir in unserer täglichen Arbeit immer wieder konfrontiert werden. Interessant war bei der Mitarbeit im Basisvorhaben Mass Customization die Analyse unseres IST-Stands durch Externe.
Das Ziel einer Standortbestimmung unseres Unternehmens in diesem Kontext wurde in vollem Umfang erreicht und ist für uns sehr aufschlussreich. Die hier gewonnenen Ergebnisse werden in zukünftige Investitionsentscheidungen für IT und Technik einfließen.
In welchem Vorhaben arbeiten Sie aktiv mit? Was sind Ihre Aufgaben?
Unser Basisvorhaben Mass Customization (MC) ist bereits abgeschlossen. Die Inhalte unserer Arbeitspakete reichten dabei von Untersuchungen zur MC-Readiness von Strickereiunternehmen bis hin zu Arbeiten an einem Konfigurator, der Sanitätshäusern die Auftragserstellung für Kompressionstrümpfe im Serien- und Maßstrumpfbereich erleichtern soll.
Welchen Mehrwert hat Ihr Unternehmen bisher aus der Arbeit in futureTEX ziehen können?
Ergebnis der Arbeiten war u. a. die Erkenntnis, dass wir zukünftig die Stärken unseres Unternehmens wie Flexibilität, Schnelligkeit und Qualität mit individualisierten Produkten in kleineren Losgrößen kombinieren müssen. Nachhaltigkeit und ökologische Gesichtspunkte müssen wir stärker in unsere Entwicklungen einbeziehen. Den Onlinehandel verstehen wir jetzt mehr denn je als Chance der Direktvermarktung, in der wir mit einer Produktion vor Ort große Vorteile haben. Das Fehlen einer Schnittstelle zur direkten Weiterverarbeitung von Kundendaten durch unsere Produktionssoftware wurde als Schwachstelle und zugleich als Aufgabengebiet für zukünftige Entwicklungsarbeiten analysiert. Diese Erkenntnis ist nach meiner Ausfassung der größte Mehrwert für unser Unternehmen.
Welche Erwartungen und Wünsche haben Sie an die Zusammenarbeit im Konsortium?
Unsere Erwartungen an die Zusammenarbeit im Konsortium wurden in vollem Umfang erfüllt. Uns hat die Arbeit im Projekt große Freude bereitet und wir haben hoch motivierte Partner vorgefunden. Hervorheben möchte ich dabei vor allem die großartige Unterstützung durch das STFI und die HHL. Der von uns im Vorhaben angemahnte Erkenntnisaustausch zwischen den einzelnen Basisthemen ist aus meiner Sicht nicht wirklich zustande gekommen, dieser hätte unsere Arbeiten noch mehr befruchten können.
Diese Anregungen wurden durch die Konsortialführung aufgenommen und sind für die weitere Arbeit berücksichtigt