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Allgemein
27.02.2017
Von: Dirk Zschenderlein

Interview-Reihe futureTEX-GESICHTER

Das weltweit agierende Unternehmen Norafin ist fest im Erzgebirge verwurzelt und führt die hier entstandene Tradition der Textil- und Vlies-Stoffindustrie fort. Innovationen und Produkt-Neuentwicklungen von der Idee bis zur Markt-einführung werden bei dem Hersteller hochwertiger Materialkonstruktionen, technischer Spezial-Vliesstoffe und Composites groß geschrieben. Norafin bedient technische und industrielle Märkte in den Bereichen Filtration, Funktions-bekleidung, Medizin, Automobil- sowie Bauindustrie. Hinzu kommen Spezial-anwendungen, die ganz flexibel auf die Kundenwünsche abgestimmt werden.
Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Arbeit im Projekt futureTEX?
Das Hauptziel unseres futureTEX-Vorhabens TexPCB ist die Entwicklung, Testung und Verifizierung neuartiger, flexibler Leiterplatten mit Textil-, vorzugsweise mit Vliesstoffsubstraten. Dazu müssen neuartige Vliesstoffe bzw. Gewebe aus metallbeschichteten Fasern entwickelt werden, die breite Anforderungen an Flexibilität, mechanische Beanspruchung sowie Haptik erfüllen und dabei gleichzeitig eine hohe elektrische Leitfähigkeit zwischen den elektrischen Bauelementen gewährleisten.
Unter Berücksichtigung denkbar unterschiedlichster Spezifikationen ist ein relativ breites Einsatzspektrum für textile Leiterplatten von z. B. der Schutzbekleidung (Smart Textiles) über medizinische Sensoren, die direkt auf dem Körper getragen werden, bis zur Integration in Verbundwerkstoffe für die Überwachung von armierten Beton zu erwarten.
In welchem Vorhaben arbeiten Sie aktiv mit? Was sind Ihre Aufgaben?
Unser Unternehmen, das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM und das Hard- und Software-Unternehmen ESYS GmbH sind die drei Partner bei TexPCB. Der Name steht übrigens für Textile Printed Circuit Board. Wir arbeiten mit einem Team von fünf Mitarbeitern an der Entwicklung, Herstellung, Ausrüstung und Testung von Basisvliesstoffen zur Bestückung mit elektronischen Bauelementen.
Welchen Mehrwert hat Ihr Unternehmen bisher aus der Arbeit in futureTEX ziehen können?
Das futureTEX-Konsortium ist eine interdisziplinäre Plattform zur Entwicklung ressourceneffizienter Herstellungsprozesse von zukunftsorientierten Technischen Textilien, ihrer Ausrüstung und ihrer Funktionalisierung. Diesem Ziel haben auch wir uns in Mildenau verschrieben, um den wichtigen Standort der Vliesstoffproduktion in einer strukturschwachen Wirtschaftsregion Deutschlands zu sichern bzw. auszubauen. Mit der Projektbearbeitung werden neue, innovative technische Vliesstoffe entwickelt, für unser Unternehmen neue Märkte erschlossen und damit neue Vollzeitarbeitsplätze geschaffen.
Welche Erwartungen/Wünsche haben Sie an die Zusammenarbeit im Konsortium?
Im Rahmen der wirtschaftlichen Verwertung der FuE-Ergebnisse wollen wir mit Esys neue Einsatzfelder für textile Leiterplatten erschließen, die mit klassischen Trägern nicht bedient werden können. Da sehen wir z. B. Medizinprodukte und Funktionsbekleidung. Damit können wir unser Produkt- und Leistungsspektrum erweitern, neue Marktsegmente erschließen und damit neue Zielgruppen erreichen.