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Veranstaltungen
26.05.2015
Von: Kareen Reißmann

Das war unsere Techtextil 2015

Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. blickt auf einen erfolgreichen Techtextil-Messeauftritt zurück, bei dem viele neue Kontakte geknüpft und bewährte Verbindungen gepflegt werden konnten. Die STFI-Highlights aus Forschung und Entwicklung brachten die Besucher zum Staunen. Neben neuartigen Mehrlagengewirke für Rotorblattgurte und einem Messsystem für das großflächige Feuchtemonitoring in Bauwerken stellte das Chemnitzer Institut Neues aus der Vliesstoffforschung vor. Sowohl das kontinuierlich weiterentwickelte Carbonfaserrecycling, welches mit dem Rohstoffeffizienz-Preis 2013 ausgezeichnet wurde, und das europäische Projekt BIOFIBROCAR, das PLA-Fasern als Ersatz für Polyester- und Polypropylenfasern untersucht, stehen exemplarisch für die Vliesstoffkompetenz des STFI. Auch der baldige Aufbau eines neuen Technikums wurde der Fachwelt vorgestellt. Noch 2015 beginnen am STFI die Bauarbeiten zum ZENTRUM FÜR TEXTILEN LEICHTBAU. Damit schafft das Institut die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung neuer Technologien.

Das Messedoppel Techtexil/Texprocess zeigte sich 2015 als Rekordbranchenmesse: zum Abschluss meldete Frankfurt 42.000 Besucher aus 116 Ländern an vier Messetagen, die das weltgrößte Angebot an Materialien, Verfahren und Technologien entlang der gesamten textilen Wertschöpfung in Anspruch nahmen. Insgesamt präsentierten auf den internationalen Leitmessen Techtextil und Texprocess 1.662 Aussteller aus 54 Ländern ihre innovativen technischen Textilien, Vliesstoffe und Verarbeitungstechnologien für textile und flexible Materialien.
Quelle: Wolfgang Schmidt

Unsere Innovationen auf der Techtextil 2015


Carbonfaserrecycling "CarbonWasteCycle"


Das Rezyklieren von harzfreien Carbonfasern konnte das STFI nach langjähriger Forschungsleistung erfolgreich voranbringen und schließlich umsetzen. Heute können Carbonfaservliesstoffe aus recycelten Fasern hergestellt werden, welche wiederum Ausgangsmaterial für Leichtbauteile im nichttragenden Bereich sind. Die Innovation eröffnet der carbonverarbeitenden Industrie ein großes Einsparpotenzial und leistet im Besonderen einen entscheidenden Beitrag unter dem Gesichtspunkt des ressourceneffizienten Umgangs mit der energieintensiv hergestellten Carbonfaser.

Mehrlagengewirke für Rotorblätter


Am STFI wurden Textiltechnologien entwickelt, die die Fertigung beidseitig abgestufter, mehrlagiger unidirektionaler Gewirke für Rotorblätter in einem Arbeitsgang ermöglichen. Das Trennen und Wiederzuführen kompletter Lagen ist Bestandteil der Technologie. Die Entwicklung führt zur Kostensenkung bei der Herstellung von Rotorblättern und zur Verbesserung ihrer mechanischen Eigenschaften.

Feuchtemonitoring in Bauwerken


Feuchtigkeitsmonitoring für schwer zugängliche Bauwerksbereiche ermöglicht ein am STFI entwickeltes Messsystem zukünftig dauerhaft applizierbar und großflächig. Mit der kettenwirktechnischen Kombination von Edelstahldrahtsensoren und Vliesstoffen zu großflächigen Feuchtesensoren konnte eine inzwischen patentrechtlich geschützte Innovation für komplexe bauseitig gestellte Anforderungen erarbeitet werden.

BIOFIBROCAR


Im Projekt BIOFIBROCAR forschen neun europäische Partner daran, für Autointerieur eingesetzten Polyester- und Polypropylenfasern durch PLA-Fasern zu substituieren Durch den Einsatz von speziellen Additiven werden gezielte Eigenschaftsverbesserungen angestrebt, um die im Automobilbau geforderten Materialparameter zu erfüllen. PLA-Fasern mit gezielt eingestellten Schmelzpunkten gestatten außerdem die Applikation der in der Formteilherstellung üblichen Technologien.